Achte auf Deine Nährstoffversorgung im Winter!












Winterzeit = Erkältungszeit. Nicht, wenn Du Dich und Deinen Körper gut versorgst! Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln hilft Dir dabei.

Auf welche wichtigen Mikronährstoffe Du achten solltest und warum, erfährst Du hier:


Vitamin A

Carotinoide sind Vorstufen von Vitamin A.

Vitamin A hält Haut und Schleimhäute gesund und dadurch Krankheitserreger draußen. Außerdem unterstützt Vitamin A die Bildung von Zellen der Immunabwehr.  Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, weshalb Du carotinoidhaltiges Gemüse wie Möhren, Paprika, Brokkoli oder Grünkohl immer mit ein bisschen Öl oder Butter zubereiten solltest.


B-Vitamine

Vitamin B1, B2, B3, B6 und B12 sind unerlässlich für unseren Zellstoffwechsel unsere Nerven, bei der Entgiftung und beim Schutz gegen Stress!

Vitamin B1 (Thiamin) kommt vor allem in Schweinefleisch, Kalb, Vollkorn und Kartoffeln vor.

B2 (Riboflavin) ist in Milchprodukten, Hefe und Vollkornprodukten zu finden.

Niacin (Vitamin B3) gibt es in Mungobohnen, Erdnüssen und Pilzen, aber auch wieder in tierischen Produkten wie Rind-, Kalb- und Schweinefleisch sowie Geflügel.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist in vielen Pflanzen vorhanden wie Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse, aber auch in Milchprodukten.

Eine Vitamin B12 Unterversorgung betrifft nicht nur Veganer, sondern ist auch bei Vegetariern und Fleischessern bereits verbreitet. Es befindet sich in Fleisch, vor allem Innereien, Fisch, Eiern und Milchprodukten.


Vitamin C

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin. Ist man unterversorgt, kann sich das in einer erhöhten Infektanfälligkeit zeigen. Denn es spielt eine wesentliche Rolle für unser Immunsystem und bei der Entgiftung. Besonders Vitamin-C-reiche Lebensmittel sind unser heimischer Sanddorn, Hagebutten, Brokkoli, rote Paprika und verschiedene Kohlarten. Wichtig zu wissen ist, dass Vitamin C recht empfindlich ist was Sonnenlicht und Hitze angeht. Deshalb reduzieren das Kochen und falsche Lagerung schnell den Vitamin-C-Gehalt der Nahrungsmittel.


Vitamin D

Vitamin D ist für die Verwertung von Kalzium entscheidend. Zudem regt Vitamin D Zellen an, Knochen aufzubauen und unterstützt das Immunsystem.

Vitamin D wird hauptsächlich in der Haut unter Einfluss von UVB-Strahlung aus Sonnenlicht gebildet. In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung zwischen Oktober und März nicht für eine ausreichende Eigensynthese aus. Daher ist ein Vitamin-D-Mangel sehr weit verbreitet.

Eine Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung (Fisch, Eier, Avocado) ist ebenfalls unzureichend.

Du solltest deshalb so oft wie Möglich in die Sonne, ohne Sonnencreme! Lasse auch Deinen Vitamin-D-Spiegel regelmäßig mit einem Bluttest bestimmen.


Vitamin E

Eine der wichtigsten Aufgaben von Vitamin E ist der Schutz der Zellwände, indem es als Antioxidans die Bildung von zellzerstörenden Substanzen (Radikale) verhindert. In der Nahrung findet sich Vitamin E in pflanzlichen Ölen, besonders Weizenkeim-, Soja- und Olivenöl. Außerdem ist es in Nüssen, einigen Getreidesorten, z.B. Weizenkleie, Mais, Hafer und Weizen und in Gemüse wie Spargel und in Bohnen.


Zink

Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Körper und hat entsprechend viele Funktionen. Es spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und bei der Entgiftung. Zink wirkt antiviral und ist für ein gut funktionierendes Immunsystem unerlässlich. Es ist vor allem in Fleisch, Eiern, Käse und anderen Milchprodukten vorhanden, aber auch in Roggen- und Weizenkeimen, Kleie und Haferflocken zu finden.


Magnesium

Magnesium ist der zweithäufigste Mineralstoff in unseren Zellen. Von allen Mineralstoffen findet man bei Magnesium am häufigsten eine Unterversorgung. Es ist an mehr als 300 Enzymreaktionen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle im Energie-Stoffwechsel. Es ist an der Zusammenarbeit von Muskel- und Nervenzellen beteiligt sowie an der Aktivierung von B-Vitaminen und reduziert die Freisetzung von Stresshormonen.

Besonders magnesiumreiche Lebensmittel sind grünes Blattgemüse, Kakao, Weizenkeime, Sojamehl, Naturreis, Tee, Mandeln, Erdnüsse und Haselnüsse. Außerdem ist es in Hülsenfrüchten, Fisch, Dörrobst und einigen Mineralwässern enthalten.


Eisen

Eisen übernimmt als Bestandteil der Hämoglobins im Blut den Sauerstofftransport und ist für dessen Speicherung zuständig. Es unterstützt das Immunsystem. Eisenmangel betrifft sehr häufig Frauen, da sie durch ihre Monatsblutung, Schwangerschaft oder Stillzeit einen erhöhten Bedarf haben.

Doch häufig ist die Eisenaufnahme durch ungünstige Lebensmittelkombinationen oder fehlendem Vitamin C gehemmt. Inhaltsstoffe in Kaffee, Milchprodukten und Getreide hemmen die Resorption von Eisen. Gute Eisenquellen sind: Linsen, Rindfleisch, Amaranth, Erbsen, Sesam, getrocknete Aprikosen, Topinambur

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