Bitterstoffe - Was können sie?

Bitter schmeckende Lebensmittel befinden sich bei vielen Menschen nicht gerade ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Die enthaltenen Bitterstoffe wirken sich jedoch sehr positiv auf unsere Gesundheit aus und können zahlreichen Krankheiten vorbeugen.


Bitterstoffe kommen in vielen verschiedenen Pflanzen vor. Doch heutzutage schmecken die Lebensmittel, die eigentlich typisch bitter sein sollten, gar nicht mehr so bitter. Menschen der älteren Generation können das bestätigen. Früher haben Brokkoli oder Rosenkohl bitterer geschmeckt. Wie kann das sein?

Die Bitterstoffe wurden über die Jahre herausgezüchtet, um die Beliebtheit und den Verkauf zu steigern. Blöd nur für unseren Körper und unsere Gesundheit! Denn Bitterstoffe sind wichtig. Sie unterstützen unsere Entgiftungsorgange, allen voran Leber und Darm. Bitterstoffe wirken Appetit regulierend, entzündungshemmend und antibakteriell.


Lebensmittel mit Bitterstoffen sind unter anderem:

  • Artischoken

  • Grapefuits

  • Chicoree

  • Fenchel

  • Ingwer

  • Zimt, Anis, Kümmel & Kardamom

Und vor allem Heilkräuter wie zum Beispiel: Löwenzahn, Hopfen, Schafgarbe, Wacholder, Wermut & Bibernelle


Bitterstoffe sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und können als Pillen und Kapseln geschluckt werden. Das ist aber nicht empfehlenswert, da die positiven Effekte erheblich durch das Kauen der Lebensmittel im Mund ausgelöst werden. So wirkt sich bereits der bittere Geschmack, den wir durch unsere Zunge wahrnehmen, verdauungsfördernd aus und regt die Produktion von Magensäften und Gallenflüssigkeit an.

Durch die Förderung der Gallenbildung wird die Verdauung angeregt und besonders bei Völlegefühl, Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden sind Bitterstoffe sehr hilfreich.


Wermut, Kümmel, Fenchel und Anis zum Beispiel haben spannungs- und krampflindernde Eigenschaften und haben eine Unterstützende Wirkung bei der Ausscheidung von Giften und Stoffwechselabfallprodukten. Schafgarbe wirkt blutreinigend, krampflösend, gefäßtonisierend und regt den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Durch den hohen Kaliumgehalt reguliert es das Nieren- und Blasensystem.


Durch die Förderung der Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten sorgen die Bitterstoffe für einen allgemeinen Kräftezuwachs. Man fühlt sich wacher und energiegeladener.


Und nicht nur das. Bitterstoffe "räumen" die Darmflora auf. Schlechte Bakterien und Pilze haben keine Chance und die gute Darmbesiedlung wird gefördert. Das hat einen positiven Effekt auf unser Immunsystem, aber auch auf unsere Stimmung. Denn neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen: Darm und Gehirn kommunizieren miteinander und das in beide Richtungen. Geht es dem Bauch gut, lacht auch das Gehirn. ;-)


Bitterstoffe bremsen den Heißhunger auf Süßes


Durch den bitteren Geschmack lässt der Appetit schneller nach, sodass man weniger isst. Insbesondere Heißhunger auf Süßes kann so gebremst werden. Da bittere Lebensmittel in der Regel auch deutlich weniger Kalorien als Süßigkeiten enthalten, können sie bei der Reduzierung von Übergewicht gleich doppelt behilflich sein. Sie können vor jeder Mahlzeit und bei Heißhungerattacken eingenommen werden.


Mein persönlicher Tipp ist das 7-Kräuter-Pulver nach Bertrand Heidelberger, welches Du im Reformhaus für ca. acht Euro kaufen kannst. Es wurde mir selbst von einer Heilpraktikerin zum Thema Zuckerentzug empfohlen und ich habe es persönlich 6 Wochen lang getestet und für sehr gut und hilfreich befunden. Meinen persönlichen Erfahrungsbericht dazu findest Du als Video in meiner Facebook-Community. Denn ich empfehle Dir nichts, wovon ich nicht selbst überzeugt bin! Wobei es mir dabei nicht um Werbung für Produkte geht, sondern, dass Du einen wertvollen Mehrwert davon hast.


Es handelt sich dabei um sanfte Medizin aus der Naturheilkunde und kann von jedem angewendet werden, es sei denn er leidet unter erheblichen Leber- und Gallenproblemen bzw. Krankheiten. In dem Fall empfehle ich zuerst einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen.


Bei den sieben Kräutern handelt es sich um Pulver aus Wermut, Schafgabe, Wacholder, Anis, Fenchel, Kümmel und Bibernelle. Vor allem das Zusammenwirken der verschiedenen Bitterstoffe dieser sieben Kräuter soll das Besondere sein und sich sehr heilbringend und positiv auf den Körper auswirken. Zudem unterstützt es die Selbstheilung des Organismus, in dem sie helfen Gifte und Fremdstoffe zu binden, zu lösen und auszuscheiden.


Anwendung


Man kann das Kräuterpulver zu einem Tee aufgießen, in dem man ein Teelöffel auf eine Tasse mit heißem Wasser nimmt und dann schluckweise trinkt.


Eine andere Möglichkeit ist das Pulver eine Teelöffelspitze voll für 5-10 Minuten im Munde zergehen zu lassen, herunterzuschlucken und mit Wasser nachzuspülen. Die Bitterstoffe entfalten dann bereits im Mund ihre Wirkung. Die im Pulver enthaltenen ätherischen Öle wirken sich zudem positiv auf die Atmungsorgane aus.


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