Meine besten Tipps gegen PMS-Beschwerden

In meinem Beitrag "Wenn Hormone Stress verursachen" habe ich das Thema PMS ja bereits angeschnitten und über die verschiedenen Zyklusphasen berichtet.


Jetzt will ich hier mit Dir aber meine besten Tipps und Maßnahmen bei und gegen PMS-Beschwerden teilen. Ich habe selbst in den letzten Jahren so meine Erfahrungen mit diversen Zyklusbeschwerden und PMS-Symptomatik gemacht und habe zeitweise sehr darunter gelitten. Von Akne über Wassereinlagerungen und Schmerzen zu heftigen Stimmungsschwankungen war bei mir auch alles schon dabei. Daher war meine Motivation immer schon groß funktionierende Lösungen für diese Beschwerden zu finden, die mich jeden Monat auf den Tag genau 10 Tage vor meiner Periode "heimsuchten".


Das wichtigste, das ich Schritt für Schritt lernen durfte, war vor allem liebevoll mit mir selbst umzugehen, auch wenn ich total genervt von der allmonatlichen prämenstruellen Phase war. Aber es bringt einfach nichts obendrein auch noch böse auf sich und seinen Körper zu sein. Im Gegenteil: Es macht das Ganze nur noch schlimmer. Denn Dein Körper hört Dich! Immer.


Daher Tipp Nr. 1:

Gehe liebe- und verständnisvoll mit Dir selbst um und gönne Dir die Ruhe, den Rückzug und den Abstand, den Du brauchst. Dazu ist meist sehr ehrliche Kommunikation nötig und Du darfst lernen öfter Nein zu sagen. Teile Deinem Umfeld offen mit, dass Dir gerade eher danach ist Dich zurück zu ziehen, oder dass Du gerade etwas dünnhäutig bist. So können auch die Menschen in Deinem Umfeld auf Dich eingehen und Rücksicht auf Dich nehmen. Du wärst erstaunt wie viel Entgegenkommen und Verständnis Dir begegnet, wenn Du Dich mitteilst und Deine Wünsche und Bedürfnisse äußerst. Denn wenn Du Dich mitteilst, können auch die Menschen um Dich herum besser auf Dich eingehen, weil sie wissen was Du brauchst und es gibt weniger Raum für Missverständnisse.


Tipp Nr. 2:

Reduziere gezielt Stress! PMS löst von sich aus schon genug körperlichen und emotionalen Stress aus. Aber zusätzlicher Stress verstärkt das PMS noch! Von daher sorge vor allem in dieser Phase gut für Dich. Gönne Dir ggf. mehr Pausen. Gehe spazieren. Bewegung baut Emotionen und Stresshormone ab. Du brauchst keinen anstrengenden Sport machen! Das solltest Du sowieso nicht, wenn Dir jetzt gerade eh nicht danach ist. Aber: Wenn Du das Gefühl hast, Du bist so emotionsgeladen, dass Du mal so richtig Dampf ablassen musst, dann GO FOR IT! Renne einmal eine ordentliche Runde und lass alles raus! Oder mach etwas wie Boxen oder Kickboxen, wenn Du die Möglichkeit hast. Lass die Wut, den Ärger und alle anderen Emotionen raus! Dann entladen sie sich auch nicht bei Dir zu Hause oder in anderen Situationen mit anderen Menschen. 😉


Du kannst Deine Gefühle und Emotionen auch kreativ ausdrücken, in dem Du vielleicht malst oder schreibst oder was immer Dir Spaß macht. Das kann ebenfalls ein gutes Ventil sein!


Tipp Nr. 3:

Achte auf Deine Nährstoffversorgung. Nährstoffe wie Magnesium, Vitamin E und Vitamin B6 sind jetzt sehr wichtig, um Deine Stressresistenz zu unterstützen. In meinem Vitamin-Guide erfährst Du noch mehr dazu!

Was Dir bei PMS ebenfalls sehr hilft ist eine Ernährungsumstellung, die Dein Hormongleichgewicht unterstützt und sogar wieder herstellen kann. Zu dieser Umstellung gehört vor allem:


  • die Reduktion von koffein- und alkoholhaltigen Getränken

  • die Reduktion (am besten Verzicht) auf Süßigkeiten

  • die Einschränkung tierischer Produkte (auch Käse und Milch)

Wahrscheinlich hört sich das jetzt erst einmal ernüchternd für Dich an. Aber ich kann Dir nur sagen, dass es wirklich hilft. Ich habe es selbst gemacht. Ich nehme so wenig Fleisch- und Milchprodukte zu mir wie möglich. Ich liebe Joghurt, mache ihn aber mittlerweile sogar selbst, weil mir die veganen Joghurts, die es im Handel gibt nicht besonders gut schmecken. Wie man veganen Joghurt selber macht erfährst Du hier. Ich ernähre mich auch hauptsächlich zuckerfrei. Das ist mittlerweile gar kein Problem mehr für mich und sogar sehr sehr wohltuend in allen Bereichen. Einen Artikel dazu habe ich hier dazu bereits veröffentlicht. Unter vegan & zuckerfrei erfährst Du noch mehr zu diesen Themen. Nur Kaffee ist meine "Sünde", von der es mir auch noch sehr schwer fällt mich zu verabschieden. Das ich das aber endlich einmal tun sollte, zeigt mir meine Haut immer wieder. Zu viel Kaffee fördert unreine Haut.


Hilfreich bei PMS sind zudem viele Ballaststoffe durch Gemüse, Salat sowie Vollkorn- und Getreideprodukte. Ich bin für mich zum Beispiel auch auf Dinkel umgestiegen. Warum erfährst Du hier. Außerdem sind gute Öle mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren unterstützend, da sie entzündungshemmend wirken. Viele Omega-6-Fettsäuren, die hauptsächlich in tierischen Produkten zu finden sind, fördern stattdessen Entzündungen und somit auch Stress und andere Beschwerden.


Tipps, wenn es akut ist:


Um Deinen Hormonhaushalt auszugleichen kann ich Dir die Einnahme von Mönchspfeffer empfehlen. Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Mittel, das Du freiverkäuflich erhalten kannst. Doch auch hier kann ich aus Erfahrung sagen, dass Du keine Wunder erwarten solltest. Gerade bei pflanzlichen Präparaten ist eine kontinuierliche und längerfristige Einnahme (mindesten 3 Monate) nötig, um eine Verbesserung zu spüren. Es kann aber sehr unterstützend sein!


Auch krampflösende Tees, Magnesium und B-Vitamine sind hilfreich. Brennnesseltee wirkt entwässernd und ein guter Vitamin D Spiegel sowie Selen und Tryptophan unterstützen Dich in Deiner Stimmung.


Ein Spannungsgefühl in der Brust ist ein deutliches Zeichen für ein Missverhältnis zwischen Östrogen und Progesteron. Deshalb wirken sich auch hier pflanzliche und homöopathische Mittel mit Mönchspfeffer positiv aus. Im Akutfall kann man sich auch mit kühlenden Brustauflagen aus Quark, Ringelblumen oder grüner Mineralerde behelfen.



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