Warum Du Deinen Hintern nicht hoch bekommst

Ich stelle immer wieder fest, dass es so viele Menschen gibt, die furchtbar unzufrieden mit sich und ihrem Leben sind, die sich unwohl fühlen, gestresst und unglücklich sind. Und dennoch investieren sie, statt sich um die Wurzel des Übels zu kümmern oder etwas zu ändern, lieber immer wieder in Dinge wie ein neues Handy, neue Schuhe, Klamotten, Auto, Fernseher, Urlaub usw. Oder sie schimpfen über all die Dinge oder auch Personen, die ihrem Glück vermeintlich im Weg stehen.

Warum ist das häufig so? Warum packen wir die Dinge nicht einfach an?


Grund Nr. 1: Wir haben keine Ahnung, was wir eigentlich wirklich wollen!

Wenn wir nicht wissen, was wir eigentlich konkret wollen, haben wir kein Ziel vor Augen und kein „Warum“ und somit auch keine Motivation, die uns antreibt. Vielleicht kennst Du es bereits: Wenn Du etwas wirklich unbedingt willst, dann setzt Du alle Hebel in Bewegung, um dieses Ziel zu erreichen. Dann spielen Zeit und Geld plötzlich auch keine Rolle mehr! Richtig? 😉


Grund Nr. 2: Unser Gehirn ist ein Energie-Sparfuchs

Unser Gehirn ist faul. Das hat auch seinen Grund. Zu Urzeiten war es sehr wichtig keine Energie zu verschwenden. Deshalb ist unser Gehirn ein Energie-Sparfuchs, das immer nach der vermeintlich einfachsten und schnellsten Lösung sucht. Doch tückischer Weise sind das meistens nicht die Lösungsansätze, die uns wirklich weiterbringen. Eine Veränderung von Dingen, die nicht gut laufen, erfordert nämlich, dass wir (wer hätte es gedacht) etwas VERÄNDERN. Und das erfordert wiederum ein ANDERES Denken und Handeln als bisher. Aber dies bedarf auch einen höheren Energieaufwand. Also bleiben wir oft lieber in den gewohnten Bahnen hängen, weil sie so schön automatisch ablaufen. Nur wird uns das nie zum gewünschten Ziel bringen!


Henry Ford – Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“


Grund Nr. 3: Wir glauben immer, dass wir noch dies oder jenes brauchen, um anzufangen.

Eines der häufigsten Saboteure sind unsere Ausreden. In den allermeisten Fällen bemerken wir auch gar nicht, dass es eigentlich eine Ausrede ist. Denn wir halten diese Umstände für wahr und unüberwindbar. Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dem in 98% der Fälle gar nicht so ist. Es erfordert manchmal auch einfach radikale Ehrlichkeit mit sich selbst, um das zu erkennen. Wir sind den äußeren Umständen nämlich nicht einfach ausgeliefert. Wir fühlen uns meistens nur so! Und in Grund Nr. 1 nenne ich ja bereits das Beispiel, dass wenn wir etwas wirklich unbedingt wollen, alles Andere und all die Hürden plötzlich gar nicht mehr so wichtig sind. Oft haben wir auch bloß Angst vor dem Neuen, vor dem Ungewissen und der Veränderung und deshalb finden wir Gründe, warum das jetzt eben einfach nicht geht…


Grund Nr. 4: Wir lenken uns ab!

Wir tun ständig (sorry) irgendwelchen Scheiß, aber nicht das, was uns eigentlich weiterbringen würde! Veränderungen sind halt oft erst einmal mühsam und deshalb sträuben wir uns häufig davor. Hallo, Energie-Sparfuchs! Daher ist es wichtig, dass Du Dir immer wieder bewusst machst und Dich fragst, ob Dich das, was Du gerade tust, wirklich weiterbringt oder ob Du gerade eigentlich nur wieder herumdödelst…


Dein erster Schritt: Eine Übung für Dich

Finde heraus, was Du wirklich, wirklich willst und schreibe es auf. Beschreibe es dabei so detailliert wie möglich! Nimm Dir einen Zettel und Stift und schreibe auf, wie Dein gewünschtes Endergebnis genau aussehen soll. Willst Du z.B. einen anderen Job machen? Dann schreibe Dir genau auf wie der aussehen soll. Was machst Du in diesem Job? Wie viel und wie lange arbeitest Du? Arbeitest Du drinnen oder draußen? In einem Büro oder zu Hause? Mit wem arbeitest Du? Arbeitest Du lieber allein oder im Team? Wie hoch ist Dein Gehalt? Beschreibe Deine Tätigkeit und alle Rahmenbedingungen so detailliert wie möglich. Und das wichtigste: Dabei ist jetzt alles erlaubt! Es ist wichtig dabei Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Schiebe Gedanken wie „Das geht doch eh nicht“ unbedingt beiseite! Hör nicht hin, wenn Dein Verstand Dir erzählen will, was alles nicht geht und was Du alles nicht kannst. Das ist erstmal überhaupt nicht wichtig. Wichtig ist, dass Du für Dich eine Vision entwickelst von dem, was Du Dir in Wirklichkeit von Herzen wünschst. Das was Dich wirklich erfüllt und glücklich macht. Wie Du das im nächsten Schritt umsetzt und wie Du dieses Ziel erreichst steht dann auf einem anderen Blatt Papier.


Ich empfehle Dir: Mach diese Übung, auch wenn Du Dich zunächst dagegen sträubst oder sogar denkst, dass es Quatsch sei. Es wird Dich enorm weiterbringen! Aber Du darfst jetzt ins Tun kommen, denn von nichts, kommt bekanntlich nichts. 😉 Viel Spaß beim Visioniernen!


Du weißt bereits, was Du willst, hast aber keine Ahnung wie Du die Sache angehen sollst? Brauchst Du einen Persektivwechsel, einen Motivationsschub, eine individuelle Beratung und einen Plan? Dann vereinbare noch heute hier einen Termin mit mir! Ich freue mich auf Dich und Deine Ziele. 💛

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