Was sind Affirmationen und was bringen sie?

Affirmationen sind kurze, positive Sätze auch sogenannte positive Glaubenssätze. Wie z.B. "Ich bin liebenswert.", "Ich bin attraktiv.", "Ich kann alles erreichen, was ich mir wünsche." Diese Sätze, sollten passend zu Deiner eigenen individuellen Situation ausgewählt sein. Wichtig ist es sie immer, in der Gegenwartsform zu formulieren. Für's hier und jetzt, damit es im hier und jetzt wirkt. Im Mentaltraining gelten Affirmationen als eine der effektivsten Techniken, um das Unterbewusstsein umzuprogrammieren. Die stärksten Sätze beginnen mit "Ich bin" oder "Ich habe".


Es sind einfache Sätze, die mehrmals wiederholt werden und dadurch zu einem Glaubenssatz werden können. Neben der Wiederholung benötigen sie noch eine Kopplung an ein positives Gefühl wie Freude, Dankbarkeit oder Liebe. Die Wiederholung einer emotional aufgeladenen Aussage ist ein sehr effektiver Weg, der über unser Wachbewusstsein hinausgeht und bis in unser Unterbewusstsein führt. Auch unsere negativen Glaubenssätze sind durch so einen Mechanismus entstanden, in dem wir einen negativen Gedanken wiederholt und mit Gefühlen wie Angst, Trauer, Enttäuschung oder Hass verstärkt haben. Wir können dieses Prinzip nutzen, um negative Glaubenssätze durch positive Glaubenssätze mit Hilfe von Affirmationen zu ersetzen.

Ich empfehle Dir bereits morgens nach dem Aufstehen z.B. mit einer entsprechenden Meditation oder einem Audiotraining zu starten und abends kurz vor dem Einschlafen noch einmal mit Affirmationen zu arbeiten. Man kann dies natürlich auch im weiteren Verlauf des Tages durchführen oder wiederholen, doch morgens früh, noch bevor der Tag richtig angefangen hat, ist der perfekte Zeitpunkt seine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken. Außerdem ist zu diesen beiden Zeitpunkten unser Unterbewusstsein am aktivsten und somit besonders aufnahmefähig.


Durch die täglichen Wiederholungen manifestiert sich die Affirmation. So wie auch bei den negativ geprägten Glaubenssätzen, setzen sich die Affirmationen im Unterbewusstsein fest, und nach und nach fängt man an, an seine Affirmation zu glauben und dementsprechend zu handeln.

Achten sollte man darauf, dass die Affirmationen positive Worte und Botschaften ausdrückt. Statt zu sagen, dass man "nichts mehr aufschieben möchte“, sagt man sich, „heute gehe ich es an“. (Gegenwart: nicht sein möchte, sondern bin/ist). Ansonsten ziehst du es damit in die Ferne.


✔️ „𝐼𝒸𝒽 𝑔𝓁𝒶𝓊𝒷𝑒 𝒶𝓃 𝓂𝒾𝒸𝒽“

✖️ „𝐼𝒸𝒽 𝓌𝑒𝓇𝒹𝑒 𝒶𝓃 𝓂𝒾𝒸𝒽 𝑔𝓁𝒶𝓊𝒷𝑒𝓃“


Beispiele:


  • Ich habe immer mehr Geld als ich benötige.

  • Ich bin gut so wie ich bin.

  • Ich liebe meinen Körper und kümmere mich gut um ihn.

  • Ich bin erfolgreich in allem was ich tue.

Wie oben schon kurz erwähnt, eignen sich Meditationen und Audioaufnahmen sehr gut um mit Affirmationen zu arbeiten. Du kannst jedoch auch jeden Morgen und Abend das, was Du in Dein Leben ziehen möchtest in Form Deiner positiv formulierten Sätze aufschreiben. Man nennt es auch "Journaling". Alle drei Methoden habe ich selbst ausprobiert und kann bestätigen, dass es definitiv funktioniert und vor allem gute Laune macht. Mit Audiotrainings habe ich begonnen, jeden Morgen und Abend. Und heute schreibe ich regelmäßig selbst formulierte Sätze, Ziele und Dankbarkeitsübungen in mein Tagebuch.

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